Kindergarten Konzeption

Thematische Übersicht

Religion

Bibelland

religiöse Feste im Jahreskreis

Gebete

Lieder

Gottesdienste

Meditationen

 

Naturwissenschaften und Umwelt

Experimente

Beobachtungen in der Natur

Jahreszeiten erleben

Spaziergänge

Waldtage

 

Kreativität

Basteln

Malen

Modellieren

Rollenspiele

 

Musik

Instrumente

Lieder

Sing- und Kreisspiele

Fantasiereisen

Klanggeschichten

 

Bewegung und Motorik

Turnen

Tanzen mit Musik

Bewegungsgeschichten

Spielen und Bewegung im KiGa-Hof

Kooperation mit Turnverein und Tennisclub

 

Wahrnehmung

sehen (Bildbetrachtung)

hören (Bilderbücher und Geschichten)

schmecken (Experimente)

riechen (Riechdosen)

fühlen/tasten (Tastkiste)

 

Sprache

Gespräche

Geschichten

Bilderbücher

Fingerspiele

Besuch von Lesepaten

Kooperation mit Dr. Albert-Liebmann-Schule

 

 

Mathematik

Mengen und Zahlen

Zählen lernen

Formen erkennen

 

Gesundheit

Hygiene

häusliche Beschäftigungen

gesunde Ernährung, Büfett vom Elternbeirat

gesundes Frühstück

gemeinsames Mittagessen

 

Schulanfänger

Entdeckungen im Zahlenland

Hören, Lauschen, Lernen = Sprachtraining

Englisch

Waldprojektwoche

Ausflüge

Exkursionen

Verkehrserziehung

Abschlussfest mit Übernachtung

Aktionen mit der Grundschule

 

Pädagogik - Kindergarten

Freispiel:

 

In der Regel beginnt der Kindergartenalltag mit einer Freispielphase. Diese läuft einher mit der Frühstückszeit. Jedes Kind darf selbst entscheiden, ob es erst frühstücken oder erst spielen möchte. Im Freispiel gibt es die Möglichkeit, in der Puppenwohnung, auf dem Bauplatz, am Mal- und Basteltisch oder am Tisch mit Brett- und Gesellschaftsspielen allein oder mit anderen Kindern je nach Befindlichkeit zu spielen.

Diese Freispielzeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Pädagogik. Ziel ist es, eigene Entscheidungsfähigkeit zu fördern, Bedürfnisse und Interessen auszudrücken, soziale Kompetenz zu entwickeln, dabei immer auch mit dem Wissen, Hilfe und Unterstützung von Erzieherin und Kinderpflegerin zu erhalten, wenn gewünscht.

 

Planung/Projektarbeit:

 

Unsere Planung richtet sich nach dem Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan, der vom Bayerischen Staatsministerium für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung entwickelt wurde.

 

Schwerpunkte sind wie folgt:

• Ethische und religiöse Erziehung

• Sprachliche Bildung

• Mathematische Bildung und Naturwissenschaft

• Musikalische Erziehung

• Bewegungserziehung und Förderung, Sport

• Gesundheitserziehung

• Kreativitätserziehung

• Umwelt und Natur

Im Jahresverlauf finden verschiedene Projekte gruppenübergreifend oder kleinere Projekte gruppenintern statt. Wir greifen aktuelle Themen auf oder gehen auf die Wünsche der Kinder ein und ntwickeln gemeinsam ein Projekt.

 

Portfolio:

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil im pädagogischen Bereich ist die Arbeit mit Portfolio. Hier werden Bildungs- und Entwicklungsdokumentationen sowie Erinnerungen und Werke der Kinder in einem Ordner angelegt. Portfolios helfen dem individuellen Lernprozess des einzelnen Kindes mehr Beachtung zu schenken und die Selbständigkeit zu fördern. Wichtig ist uns, die Kinder in die Portfolioarbeit eng mit einzubinden. Die meisten Kinder haben großes Interesse daran, etwas über sich selbst zu erfahren, sich zu dokumentieren und eine Reflektion mit Personen, mit denen sie in Bezug stehen, einzufordern. Kinder lassen sich auch gerne in ihren Vorhaben beobachten und wünschen ein Feedback.

(Quelle – inhouse Portfolio, Martina Becker).

Bei Eintritt in den Kindergarten dürfen die Eltern für ihr Kind einen Ringbuchordner und 100 Klarsichthüllen mitbringen. Für die Fotodokumentationen wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Fit für die Schule:

 

Gemäß unseres frühkindlichen Bildungsauftrages nach dem bayrischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz hat sich seit Jahren in unserer Einrichtung ein Vorschulkonzept bewährt, welches wir auch in diesem Kindergartenjahr wieder durchführen werden.

Reise ins Zahlenland:

 

Um unsere Kinder spielerisch auf die Schule vorzubereiten, bieten wir ab November 2013für alle Vorschüler die Reisen ins Zahlenlandan,in diesem Jahr unter Anleitung von Fr. Roth. Spannend geht es dort zu in den verschiedenen Zahlenhäusern von 1 bis 10 mit unterschiedlichen Materialien, einem Hausmeister, der in den Häusern für Ordnung sorgt und einem frechen Zahlenteufel, der diese oft genug durcheinanderbringt. Aber die Kinder passen ganz gut auf und bekommen ganz schnell mit, wann z.B. in Haus Nr. 7 etwas fehlt oder etwas darin ist, was nicht dahin gehört. Jedes Kind darf in verschiedene Rollen schlüpfen, Hausmeister, Teufel oder Torwächter sein oder die Häuser einrichten.

Hören, Lauschen, Lernen:

 

Zur Förderung der sprachlichen Entwicklung bieten wirab Januar 2014  in jeder Gruppe das Programm „Hören, Lauschen, Lernen“ca. 15 Minuten täglich an. Hier sammeln die Kinder Erfahrungen mit Reimen, Silben und Lauten in Sprachspielen, Zuhören, Wiedergeben, Malen und manchmal auch unter Einsatz des ganzen Körpers ( z.B. Buchstaben darstellen.) Vertieft wird das Gelernte ganz von alleine durch Weitergeben an die „Kleinen“ in Rollenspielen, Stuhlkreisen, Buchstaben vormalen u.s.w.

Englisch:

 

Ebenfalls ab Januar 2014 bietet für alle interessierten Vorschulkinder Fr. WührEnglisch – „Let´s play Englisch with Maggie & Mike“montags in zwei Gruppen (von 13.00-14.00 und 14.00-15.00 Uhr) an.

Dieses Programm wurde von Fr. Rosa-Maria Wagner entwickelt und gefördert durch die Gemeinde Karlstein, die für das gesamte Material (Bücher, CD`s, Bildkarten) die Kosten übernimmt.

Mit den Puppen Maggie & Mike erfahren die Kinder eine neue Sprache, sind immer wieder erstaunt, wie viel Englisch sie schon können (z.B. Jeans, Baby, Computer, Mauntainbike …) und haben viel Spaß, Neues auszuprobieren. Auch hier werden alle Sinne aktiviert in Liedern, Bewegungsspielen, Fühl-,  Riech- und Geschmackserfahrungen.

Dieses Englisch-Spiel soll den Kindern die Berührungsängste vor einer neuen Sprache nehmen und bietet eine gute Grundlage für spätere Sprachlern-Erfahrungen.

 

 

Tagesablauf:

 

An einem Tag im Kindergarten kann Ihr Kind Spiel, Spaß und Spannung in der Gemeinschaft rleben, sich kreativ beschäftigen, bewegen, kuscheln und träumen und noch vieles mehr.

In der Regel sieht ein Tagesablauf wie folgt aus:

Einige Kinder starten ihren Kindergartentag im Frühdienst ab 7.00 Uhr. Um 8.00 Uhr geht es in der eigenen Kindergartengruppe weiter, bis 9.00 Uhr sollen die Kinder anwesend sein.

Während der Freispielzeit finden verschiedene Beschäftigungen in Kleingruppen statt; wie

Turnen, Vorlesen, Bastelarbeiten, Malen, Singen, Backen und Kochen usw. Anschließend kann sich an der frischen Luft im Kindergartenhof bewegt werden, manchmal werden Spaziergänge oder Wanderungen angeboten, es wird an gruppenübergreifenden Projekten gearbeitet und der Vormittag endet um 12.00 Uhr mit einem Abschlusskreis.

Zwischen 12.00 und 12.30 Uhr können die Kinder abgeholt werden. Um 12.15 beginnt die Mittagessenszeit. Um den Kindern hier die nötige Ruhe zu gewähren, ist der Kindergarten von 12.30 – 13.30 Uhr geschlossen.

Um 13.00 Uhr treffen sich alle Kinder im Foyer und dürfen dann in einer Gruppe ihrer Wahl den

Nachmittag verbringen. Ab 13.30 Uhr können Sie Ihr Kind nach Bedarf abholen. Am Nachmittag können die Kinder unterschiedliche Angebote auch außerhalb der Gruppen, wie Baustein-Höhle oder „Flitzer“-Autos nutzen.

Von 16.00 – 17.00 Uhr werden die Kinder im Spätdienst betreut.

Anspruch auf Schlafzeiten für Kindergartenkinder besteht in unserem Kindergarten nicht.

 

Übergang Kindergarten – Schule:

 

Unser Kindergarten und die Grundschule Karlstein-Dettingen kooperieren rege miteinander.

Das pädagogische Personal und die Lehrer treffen sich regelmäßig zu Besprechungen und die Erzieher können in der Schule hospitieren. Die Kinder besuchen im letzten Kindergartenjahr des Öfteren die Schule z. B. Teilnahme an der Adventsfeier, Besichtigung des Schulhauses, Hospitation in einer Unterrichtsstunde, Einladung zum Schulfest u.a. Es finden auch Gegenbesuche von den Schulkindern statt.

 

Elternarbeit:

 

 

Um eine gute Erziehung- und Bildungsarbeit für die Kinder leisten zu können, ist es von großer Bedeutung, dass eine gute Zusammenarbeit und ein reger Austausch zwischen Eltern und pädagogischem Personal stattfindet.

 

Hierzu bieten wir an:

• Anmeldegespräche und Besichtigung der Einrichtung

• Hospitation zur Eingewöhnung in die Kindergartengruppe

• Elterngespräche: „Tür und Angelgespräche, Elternsprechstunde/Beratungsgespräche, Vermittlung von Fachdiensten (Frühförderung, Logopädie,……)

• Elternabende: gruppenintern oder Informationselternabend für alle

• Einladungen zu Veranstaltungen und Festen im Jahreskreis

• Informationen durch: Elternbriefe, Aushänge, Vorschau/Rückblick auf die Gruppenangebote, Fotoaufnahmen und Fotoshow,

• Öffentlichkeitsarbeit wie: Mitteilungsblatt, Pfarrbrief, Presse, Chroniken, Konzeption, Homepage

 

Mitbeteiligung der Eltern durch:

• Jährliche Wahl des Elternbeirates. Der Elternbeirat berät und unterstützt uns bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Festen. Er ist das Sprachrohr für die Eltern und lädt in regelmäßigen Abständen zu öffentlichen Sitzungen ein.

• Unterstützung und Mithilfe aller Eltern bei Veranstaltungen

• Meinungsaustausch durch Elternumfrage, Auswertung und Reflektion der pädagogischen Arbeit und der Rahmenbedingungen der Einrichtung

 

Zusammenarbeit:

 

Mit Institutionen innerhalb der Gemeinde:

• Mit der Grundschule

• Mit der katholischen Bücherei

• Mit der politischen Gemeinde

• Mit örtlichen Einrichtungen wie: Feuerwehr, Geschäfte, Büchereien…..

Mit Institutionen außerhalb und zur Förderung einzelner Kinder:

• Logopädie und Schule zur Sprachförderung

• Frühförderstelle für Entwicklungsverzögerungen

• Gesundheits- und Jugendamt

• Ergotherapie und Krankengymnastik

• Kinderärzte, Heilpraktiker und Kinderpsychologen

• Familienhilfe

• Caritas